Land der goldenen Felder,
Land der glänzenden Seen,
Land der Steppen und Wälder,
Die zu ihren Göttern fleh’n.
Land, das immer unbesiegt,
Stolz sein golden Haupt erhebt.
Jahr um Jahre hast den Krieg
Stets auf’s neue Du erlebt.
Hier zerbrachen Frankreichs Heere,
An dem grünen Ehrenkleid –
Und auch des Janitscharen Ehre
Zersprang an deinem Treueeid.
Niemand kann dich niederringen!
Niemand deinen Stahl verbiegen!
Jeden Feind wirst du bezwingen,
Jeden wird die Rus besiegen!
Keine grausamen Chasaren,
Nicht des Polen Gier nach Land –
Auch der letzte deutsche Feldzug
Barg den Tod am Wolgastrand.
Land der Flüsse, Land des Schnees,
Land des gold’nen, hellen Mutes,
Land, dessen Ehre nie vergeht,
Land des stolzen, reinen Blutes!
Stolz erklommen wir die Alpen –
Ertränkten wir die Krim in Blut,
Der Kaukasus erzitterte,
Bei unserer Kosaken Mut.
Doch birgt Gefahr der ärgste Feind –
Der uns drei Mal schon fast vernichtet,
Der Sieg gelingt uns nur vereint,
Bevor der Feindesstamm über uns richtet…
Es stürzte ihn der edle Fürst,
Der tapfere, mit edlem Haar;
Danach bezwang er unser Reich,
Im Siebzehnten verfluchten Jahr.
Und nun hat er erneut die Macht;
Und niemand kann ihn hier erkennen.
Und währenddessen er nur lacht,
Wenn wir versinken und verschwinden.
Sonntag, 1. August 2010
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