Montag, 31. Mai 2010

Sommer

von K.

Nach des Frühjahrs Blumenhauch,
Bricht warmes Licht durch’s Wolkenmeer.
Und wie der Götter bunter Rauch,
So wärmt den Geist das Blütenmeer.

Ihr Antlitz wärmt mein Herz, mein fahles.
Ich sehne mich nach reinem Licht.
Doch auch der Sonne helle Strahlen
Erfreuen meine Seele nicht.

Es glänzt die Flur! Es blüht der Mohn.
Im warmen Regen sprach ich ein Wort.
Der Sommer naht, der Sehnsucht Hohn –
Will mich narren und lockt mich hinfort.

Träumend liege ich im Gras;
In dem Versteck, das mich verbirgt.
Träumend von dem, was ich vergaß;
Weck mich, wenn September stirbt.

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